Mission impossible

Papst Benedikt XVI
Papst Benedikt XVI

Papst Benedict XVI tritt heute seine wahrscheinlich gefährlichste Reise seines Lebens durch Länder des Nahen Ostens an. Es wird eine einwöchige Tour durch Länder sein, bei denen Terroranschläge an der Tagesordnung stehen. Hinzu kommt ausserdem dass, er vor kurzem in Afrika Äußerungen über den Islam und das Judentum von sich gegeben hat, die ihm negativ angehaftet wurden. Da man nur sagen: „der wagt sich was“.Beginnend in Jordanien, wo er König Abdullah besuchen wird, setzt er seine Reise in Israel fort. Dort trifft er sich mit dem israelischen Präsidenten und Premierminister. Anschliessend führt ihn sein Weg zu den Ursprungsorten des Christentums, zur „westlichen Mauer“ und zum Tempelberg, auf dem sich der Felsendom befindet, ein Bauwerk, das für Moslems, Juden und Christen gleichermaßen eine unterschiedliche Historie und eine unterschiedliche, religiöse Bedeutung hat. Sein letztes Ziel wird die Jesus-Grabkammer sein. Auf seiner Reise wird er Messen unter freiem Himmel in Jerusalem, Bethlehem und Nazareth abhalten.

Bei dieser risikoreichen Reise kann man schon beinahe von einer Minesweeper-Mission sprechen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn ihn während dieser Zeit 60.000 Sicherheitskräfte und 20.000 Geheimagenten schützen sollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.