Zwischenstopp – Auckland Airport

20091223_HWB 030 Bevor es nach Coromandel beziehungsweise zur Hot Water Beach geht, wollte ich mich nochmal ordentlich mit Lebensmitteln und Dingen für das tägliche Camperleben eindecken. Daher habe ich im BW in Auckland für eine Nacht eingecheckt. Zum einen kannte ich das Hotel schon von meiner ersten Nacht auf Neuseeland und zum anderen liegt es einfach super günstig, um alle Besorgungen machen zu können und anschließend problemlos weiterzuziehen. Das Hotel liegt nahe zum Airport von Auckland. Das Hotelzimmer war natürlich nach 10 Nächten auf einem Brett mit 5 cm Schaumstoffmatratze eine Wohltat, da mit einem tollen Queensize-Bett mit super hoher Matratze ausgestattet, sowie einer komplett eingerichteten Küche und einem geräumigen Badezimmer nur für mich, wo ich solange (warm!) duschen konnte, wie ich wollte. Natürlich gabs auch einen Fernseher, auf dem ich im Vorabendprogramm einen bestialischen Thriller sehen konnte, während ich mir das gegrillte Hähnchen aus dem Deli im Shopping Center schmecken lies. Für eine Nacht sich wieder richtig wohl fühlen, schlafen ohne zu frieren und Internet ohne Ende.

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Das berühmte Örtchen

Auf dem Weg von Tutukaka nach Bay of Islands bin ich in Kawakawa vorbeigekommen. Die Bilder sprechen für sich und ganz unten steht das wichtigste auf einer Tafel:

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Wenn ich mal ein eigenes Haus hab, bastel ich mir auch so ein schönes Klo.

Whangarei und Tutukaka

Nach dem Drama in der letzten Nacht hatte ich nur noch das Bedürfnis irgendwo meinen Camper aufzustellen, etwas in Ruhe zu essen und so früh wie möglich ins Bett zu gehen, ohne besondere Vorkommnisse. Aber ich wollte auch vorwärts kommen. Schließlich wollte ich noch die Bay of Islands erreichen. Auf meinem Weg kam ich durch Whangarei, die größte Stadt in Northland. Whangarei ist ein richtiges Touri-Städtchen mit Discotheken und Kneipen, so wie ich es hier außer in Auckland noch nicht gesehen habe. Tendenz Mallorca-Ballermann. Also nicht besonders ansprechend für mich, so dass ich nur die Commercial Area nutzte, um noch ein paar Besorgungen zu machen. Beispielsweise kaufte ich mir eine Wärmeflasche. Die Idee kam mir neulich als ich den noch heißen Wasserkessel kurz auf dem Bett abstellte. In den Geschäften sind hier gerade überall Weihnachtsaktionen, daher erhielt ich die Bettflasche für umgerechnet knapp 2.-Euro. Kurz überlegte ich auch noch, ob ich mir einen Schlafsack kaufen sollte, aber den Gedanken schlug ich mir dann doch wieder aus dem Kopf. Schließlich bin ich in 2 Tagen in der Hot Water Beach auf Coromandel. Und dort wird es sicherlich wärmer sein, als in den Ecken, in denen ich bisher war. In Australien, da bin ich mir sogar relativ sicher, brauche ich nicht noch einen Schlafsack. Und wenn ich mir schon einen Schlafsack kaufe, dann sicherlich nicht so einen billigen mit Polyester-Inlet, wenn dann schon Baumwolle. Außerdem sollte er Daunen enthalten, und vieles mehr. So ein Schlafsack wäre dann schon wieder zu teuer. Daher also nur die Bettflasche. „Whangarei und Tutukaka“ weiterlesen

DOC und der ADAC, meine Rettung

Die Mautstation oder: Kann man von Wasabi sterben?

Nach kurzer Überlegung, ob ich auf dem Campingplatz in Athenree noch eine Nacht bleiben sollte oder nicht, entschied ich mich dagegen, da ich unbedingt noch den Nordzipfel von Neuseeland entdecken wollte. Zielstrebig fuhr ich also weiter auf dem Highway Nr.2, dann auf die Autobahn durch Auckland durch, bis zu einem Service Center, so werden hier die Raststätten genannt, bei dem man unter anderem die Maut für das nächste Stück Autobahn bezahlen konnte. Generell gibt es auf Neuseeland keine Mautpflicht, aber bei einigen Autobahnabschnitten mittlerweile wohl doch. Da es hier nur 2 NZD pro Befahrung kostete, also 1 Euro, wollte ich keinen Umweg fahren. An der Raststätte gab es auch verschiedene Restaurants, zum  Beispiel das “Wild Bean Cafe”. Diese Kette hatte ich schon öfters gesehen, aber noch nie probiert. Aber heute hatte ich mal wieder Lust auf einen guten Kaffee. Im Angebot gab es auch noch sogenannte “Combos”. Ich wählte die Kombination mit einem Cafe Latte und einem sechser Sushi-Pack für 7,50 NZD, also weniger als 4.-Euro. Der Kaffee war lecker cremig und das Sushi – mmmh. Vor allem das Wasabi dazu. Ich überlegte kurz, ob man an Wasabi sterben könnte, weil das einfach so höllenscharf war, aber mindestens genauso höllengut. Da ich daran nicht gestorben bin, ging ich zum Mautterminal und startete den Mautdialog.

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Wer die Wahl hat …

Whakatanes Bibliothek

Leider gab es auf dem Campingplatz in Ohope kein Wifi bzw. Internet. Daher musste eine alternative Möglichkeit gefunden werden, um die letzten Beiträge ins Netz zu bringen. Vor ein paar Tagen hatte mir eine nette MC-Mitarbeiterin, auf meine Anfrage nach einem Internet-Accesspoint, geraten, in die Städtische Bibliothek zu gehen. Dort gäbe es kostenlosen Zugang für jedermann. Daran hatte ich mich wieder erinnert und fragte in der Mini-Bbiliothek in Ohope nach. Tatsächlich hatten die dort in der ein Wohnzimmer großen Library sogar einen Computer stehen, aber nach WLAN-Anschluss sah das nicht gerade aus. Die nette Bibliothekarin erklärte mir dann aber den Weg zu der größeren Bibliothek in Whakatane, direkt im District Council Department. Und da war ich dann schließlich. Ein wirklich nette Bibliothek mit noch netteren Mitarbeitern. Dort im klimatisierten Raum lies es sich natürlich prima surfen und bloggen. Ich wäre sicherlich auch gern in Whakatane geblieben, schon allein wegen der Bibliothek, aber da ich noch etwas von Northland sehen wollte, zog es mich weiter.

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Von Rotorua durch den Urewera National Park bis nach Gisborne

Fährt man von Rotorua auf direktem Wege weiter in Richtung Wairoa kommt man unweigerlich durch den Urewera National Park. Das Gebiet ist die Heimat der Tuhoe-Maori, einem rauen Bergvolk. Heute wird die Region vom DOC, dem Department of Conservation, zusammen mit den Maori verwaltet. Neben den vielen Wasserfällen bietet der Park trekking-Fans eine große Anzahl an Wanderwegen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Meine Idee war ursprünglich dort wilrd zu campen und einige der kleineren Touren zu machen, aber wie es so oft ist, … „Von Rotorua durch den Urewera National Park bis nach Gisborne“ weiterlesen

Waimangu

Nachdem also die Hausarbeiten erledigt waren, ging es heute nach Waimangu. Waimangu wird auch als das Volcanic Valley bezeichnet, weil dort eine Vielzahl an Vulkankrater auf gerade mal 4 Kilometern recht nah beieinander liegen. Als ich darüber auf der ADAC Reisekarte NZ100 gelesen hatte, war mir klar: da muss ich hin! Die Fahrt nur kurz, aber dafür klasse. Knapp 20 Kilometer vom Camping Platz über wunderschönes “Auenland”.

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Die Nebenstrecke wurde immer kurviger und enger, aber wenn man langsam fährt, sind auch solche Stellen kein Problem. Nach knapp einer Viertelstunde war ich dann auch schon dort und musste mal wieder feststellen, wie praktisch so ein Camper doch ist. Wenn man nämlich mit dem Auto unterwegs ist, nimmt man in der Regel nicht den kompletten Kofferinhalt mit sowie Getränke und Lebensmittel. Somit muss man bei Ausflügen immer vorher schon alles bedenken. Aber mit so einem Camper kann man zu seinem Ausflugsziel hinfahren und wenn es dort zu kalt und der Boden zu steinig ist, so wie das heute der Fall war, wählt man eben die wärmere Jacke und die Trekkingschuhe. Und voila – ist man passend ausgerüstet. Noch ein paar Bananen als Proviant und los geht.

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Spaghetti Soße für Frühaufsteher

Alles begann mit einer super ausgeschlafenen Diplomandin, die morgens um halb acht leider von Kälte und Regenschauer geweckt wurde. Über Nacht musste es ziemlich abgekühlt sein. Das Aufstehen war daher etwas unbequem. Trotz alledem verlängerte ich den Standplatz um eine weitere Nacht. Die Entscheidung fiel mir umso leichter, nachdem ich in einem Reiseführer, etwas über das nahegelegene Vulcan Village gelesen hatte. Genau so etwas wollte ich nämlich hier auf Neuseeland entdecken. „Spaghetti Soße für Frühaufsteher“ weiterlesen

Regen, Shopping und Rotorua

20091412_Ambury 008 Die  Nacht war einfach klasse, denn ich habe seit meiner Abreise von Deutschland endlich mal wieder tief und fest geschlafen. So eine Ruhe hatte ich mir die ganze Zeit gewünscht. Geweckt wurde ich allerdings dann gegen halb acht vom Regen. Regen, der immer stärker wurde. Nach kurzer Überlegung beschloss ich, die Wiese zu verlassen und meinen Camper auf den Parkplatz in der Nähe des Badehäuschen abzustellen. Irgendwie kam mir in den Sinn, der Regen könnte so lange andauern, bis er die Wiese aufgeweicht hat. Und ich würde dann mit dem Camper nicht mehr so einfach rausfahren können. Ich stand nur ein paar Minuten auf dem Parkplatz, als die letzten Regentropfen auf den Boden fielen und die Sonne wieder mit voller Kraft durch die Wolken drang. So schnell gehts hier wohl mit dem Regen. Auch gut.

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Sheepsafari im Ambury Regional Park

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Nach der kurzen Nacht, chauffierte mich der nette Portier vom Best Western direkt zur Autovermietung, wo ich endlich mein SLAB-Mobil in Empfang nehmen konnte. Es sieht genauso aus, wie im Internet präsentiert und ist meiner Meinung nach ideal für eine Person. Zwei hätten sicherlich auch bequem darin Platz. Sogar eine Bettmöglichkeit unterm Dach ist gegeben. Nach einem kurzen Außencheck fielen mir die 3 ziemlich abgefahrenen Reifen auf, so dass ich auf ein anderes Fahrzeug bestand. Zufälligerweise war der Mitarbeiter selbst Deutscher und hatte Verständnis. Der Austausch lief problemlos und ich bekam ein Fahrzeug mit neueren Reifen. Der Mitarbeiter erklärte mir dann noch wo man Benzin nachfüllt und wie man das Bett aufbaut. Auf meine Anfrage wo es denn in der Nähe einen Campingplatz gäbe, überlegte er kurz und empfahl mir dann den Ambury Regional Park, der auch eine Camping-Möglichkeit anbieten würde. Wäre sehr idyllisch gelegen und ganz in der Nähe. Angesichts der Zeitumstellung, der letzten kurzen Nacht und der Aufregung zwecks Linksverkehr, neues Fahrzeug, ungewohnte Fahrzeugart, etc., klang das in meinen Ohren wie die Erlösung. „Sheepsafari im Ambury Regional Park“ weiterlesen