Das berühmte Örtchen

Auf dem Weg von Tutukaka nach Bay of Islands bin ich in Kawakawa vorbeigekommen. Die Bilder sprechen für sich und ganz unten steht das wichtigste auf einer Tafel:

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Wenn ich mal ein eigenes Haus hab, bastel ich mir auch so ein schönes Klo.

Sheepsafari im Ambury Regional Park

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Nach der kurzen Nacht, chauffierte mich der nette Portier vom Best Western direkt zur Autovermietung, wo ich endlich mein SLAB-Mobil in Empfang nehmen konnte. Es sieht genauso aus, wie im Internet präsentiert und ist meiner Meinung nach ideal für eine Person. Zwei hätten sicherlich auch bequem darin Platz. Sogar eine Bettmöglichkeit unterm Dach ist gegeben. Nach einem kurzen Außencheck fielen mir die 3 ziemlich abgefahrenen Reifen auf, so dass ich auf ein anderes Fahrzeug bestand. Zufälligerweise war der Mitarbeiter selbst Deutscher und hatte Verständnis. Der Austausch lief problemlos und ich bekam ein Fahrzeug mit neueren Reifen. Der Mitarbeiter erklärte mir dann noch wo man Benzin nachfüllt und wie man das Bett aufbaut. Auf meine Anfrage wo es denn in der Nähe einen Campingplatz gäbe, überlegte er kurz und empfahl mir dann den Ambury Regional Park, der auch eine Camping-Möglichkeit anbieten würde. Wäre sehr idyllisch gelegen und ganz in der Nähe. Angesichts der Zeitumstellung, der letzten kurzen Nacht und der Aufregung zwecks Linksverkehr, neues Fahrzeug, ungewohnte Fahrzeugart, etc., klang das in meinen Ohren wie die Erlösung. „Sheepsafari im Ambury Regional Park“ weiterlesen

Lifesaver’s Day und Narrabeen

Hatte ich schon erwähnt, dass Collaroy ein super Ausgangspunkt für Strandwanderungen ist? Nachdem ich die letzten Tage immer nach rechts gelaufen bzw. gefahren bin, war mir heute an meinem letzten Tag mal danach zum linken Ende zu spazieren.

20091212_Collaroy 001_thumbAber zuvor sah ich den muskulösen Lifesavern beim Training am Strand zu. Nicht ohne, was die da zu ihrem Besten geben müssen. Der Parkour, den die Jungs zu bewältigen hatten, startete am Strand mit einer Runde laufen, anschließend ins Wasser, um dort ungefähr 400 Meter um zwei platzierte Bojen  zu kraulen. Dann wieder eine Runde an Land laufen, dann mit dem Surfboard um die beiden Bojen herum, dann nochmal eine Runde laufen und zuletzt mit dem Kajak um die beiden Bojen. Das alles bei über 30 Grad im Schatten und auf Zeit. „Lifesaver’s Day und Narrabeen“ weiterlesen

Countdown 10/14

kohleKohle, Knete und Moneten

Da ich weder Dudelsack spiele, noch besonders gut singen kann, werde ich mich auf meiner Reise wohl mit meinem Sparbüchle über Wasser halten müssen. Aber in welcher Form sollte ich das mühsam gesparte Geld mitnehmen? Bei drei Monaten rentiert sich ein Konto im Zielland eher nicht, aber Bargeld mitzunehmen, ist auch nicht gerade die beste Idee. Neuseeland verlangt kein Visum, dafür sollte man jedoch pro Monat, den man vor hat, dort zu bleiben, ca. 500 NZD aufweisen können. Also doch das Sparbuch in der Hand mitnehmen? Kreditkarten werden normalerweise überall genommen, nur können die Umrechnungsfaktoren und Bearbeitungsgebühren ganz schön zu Buche schlagen, wie ich bereits bei meiner Camper-Miete schmerzlich zu spüren bekommen habe. „Countdown 10/14“ weiterlesen

2-3-Straßen und Plan B

2-3 Strassen
2-3 Strassen
Nun erhielt ich doch noch eine Zusage vom 2-3-Straßen-Team für eine Wohnung in Dortmund. Irgendwie ist das richtig gemein, wenn man bedenkt, dass ich über ein Jahr gespannt, sehnsüchtig, voller Hoffnung und Vorfreude darauf gewartet habe, einen positiven Bescheid zu bekommen. Schließlich war ich doch eine der ersten, die sich damals beworben hatten! Nämlich unmittelbar nach der Bekanntgabe des Projekts bei Ehrensenf am 23.Oktober 2008. Wer hätte denn damit gerechnet, dass ich genau einen Tag später, nachdem ich den Camper fest gebucht hatte, auch noch von denen eine definitive Zusage bekomme. Wenn man solange in dieser Ungewissheit gelassen wird, ist es doch klar, dass sich der eine oder die andere einen Plan B überlegt.

Countdown 4/14

escaperentalsDie SLAB-Frage

In der nächsten Phase stellte ich mir die Frage, wo ich unterwegs übernachten könnte und wie ich mich fortbewegen wollte. Da Einzelzimmer in Hotels oder Hostels auf Dauer preislich gesehen nicht in mein Reisebudget passen würden, kamen nur noch Unterkünfte in Frage, wie etwa:

„Countdown 4/14“ weiterlesen

Countdown 2/14

kanguru

Wieso, Weshalb, Warum ???

Die Idee oder besser gesagt den Traum, Australien und Neuseeland zu bereisen, habe ich schon seit Ewigkeiten. So etwa kurz nach dem Diplom, als ich die ersten Berufsjahre hinter mir hatte, kam dieses Verlangen, aus diesem schnöden Alltagstrott für eine Zeitlang auszubrechen und dahin zu reisen wo das ganze Jahr die Sonne scheint, wo die Leute mehr Lebensqualität verspüren und einfach viel mehr Platz ist, als in Europa.  Alle reden jedenfalls so davon, wenn sie mal dort waren. Und das werde ich nun selbst nachprüfen, ob das so ist. „Countdown 2/14“ weiterlesen

2-3-Straßen – last chance

2-3 Strassen
2-3 Strassen
Gestern gabs nochmal eine mail bezüglich des  Nachrückverfahrens im 2-3-Straßen-Projekt. Demnach sind die Wohnungen in Duisburg und Mühlheim bereits komplett vergeben. Jedoch möchte man sich noch ein paar Leute in Reserve wissen, falls jemand von den aktuell Auserwählten abspringen sollte.
In Dortmund dagegen sind die Plätze noch offen, da der Vertrag mit der Wohnungsbaugesellschaft erst demnächst seinen Abschluß finden wird.
Ein kleiner Auszug aus der mail: „2-3-Straßen – last chance“ weiterlesen

Rote Ampeln und Philosophie

Bei Rot über eine Ampel zu gehen, war für mich schon immer eine insgeheime Herausforderung. Nicht zuletzt deshalb, weil mir während meiner Studizeit zwei „nette“ Polizisten im Winter morgens um halb acht, als ich mit einer dicken Erkältung gerade auf dem Weg zum Arzt war, an einer absolut leeren Kreuzung, über die ich mit meinem Fahrrad rollte, 50.- wegen Überfahrens einer roten Ampel abgeknöpft hatten. Seitdem habe ich mir zwei Dinge geschworen: gehe immer über Rot, wenn niemand dabei gefährdet wird und biege lieber vorher ab, bevor dich zwei Polizisten im Streifenwagen überholen können, um  dir ein Bußgeld aufzubrummen. Während das zweite seitdem nie wieder vorgekommen ist, da ich dazu gelernt habe (ich schaue nämlich vor dem Überqueren bei Rot nicht nur nach ankommenden Fahrzeugen oder potenziell nachahmenden Kleinkindern, sondern auch besonders nach lauernden Polizisten in startbereiten Streifenwagen), hat sich ersteres beinah fest in meinen Alltag etabliert. Natürlich nur, wenn ich zu Fuß unterwegs bin. Niemals mit dem Auto oder mit dem Moped! „Rote Ampeln und Philosophie“ weiterlesen

Kerner ade

Johannes B.Kerner
Johannes B.Kerner
Zum Abschalten schalte ich nachts, so ab 23:00Uhr, gerne den Fernseher ein und zappe durch die TV-Landschaft bis sich mir etwas Interessantes bietet. Meistens bleibe ich dann bei Arte oder 3Sat hängen und so ab 0:00Uhr kam es in den letzten Jahren immer öfter vor, dass die Sendung von Johannes Baptist Kerner den Abschluß meines nächtlichen TV-Programms bildete. Doch das ist nun leider vorbei. Nach fast zwölf Jahren wird die Johannes B.Kerner-Show heute das letzte Mal gezeigt. Der sympathische Moderator mit den markanten Ohren, der mit viel Sinn für Humor und Gespür seine Gäste durch die Unterhaltung führte, verläßt die öffentlich Rechtlichen nach über 1000 Sendungen. Nach Pocher wechselt damit nun auch Kerner zu Sat1.

Sat1, übrigens sein letzter Arbeitgeber, lockte ihn laut Welt online mit einem Langzeitangebot für ein wöchentliches, journalistische Live-Magazin, sowie einer Sportmoderation. Dem gegenüber stand ein Angebot für eine „nur“ 3-jährige Vertragsverlängerung vom ZDF. Seine Entscheidung ist daher leicht zu verstehen. Trotzdem schade.

Auszüge aus den schönsten Gesprächen und den hitzigsten Wortgefechten werden heute abend ab 23:15 Uhr gezeigt. Das werde ich heute abend auf jeden Fall direkt einschalten.