Der biometrische Ausweis und „Influenza Teil II/III“

Freitag, 6. Februar 2009

Der Reisepass muß neu beantragt werden. Blöderweise beherrscht der Grippe-Virus gerade meinen Körper und das sieht gar nicht gut aus, auf dem Foto, das für den Pass bestimmt ist. Egal, ist doch nur für den Zoll und nicht für eine Bewerbung, denke ich. Also schnell die Haare nach hinten hochgesteckt, damit die Ohren auch gut zum  Vorschein kommen und dann blitz-blitz. Vielleicht doch noch mal korrigieren, und wieder blitz-blitz. Auch nicht besser. Wird wohl mit jedem Versuch immer schlechter. Also nehme ich die zweite Version. Das Ergebnis würde ich wohl nicht mal meiner Mutter freiwillig zeigen: Die tränenden Augen und die glänzenden Stellen,  gepaart mit dem tot-ernsten Gesichtsausdruck, lassen mich aussehen wie ein Junkie auf Entzug. „Der biometrische Ausweis und „Influenza Teil II/III““ weiterlesen

Influenza Teil I/III

Hustende Mitreisende, Kalt-Warm-Duschen beim Betreten und Verlassen von Gebäuden, gemeinsame Berührungspunkte, wie Halteknopf in Aufzügen, an Geländern, in öffentlichen Verkehrsmitteln, und viele andere Übertragungsmöglichkeiten sucht sich die Influenza, allgemein bekannt als Grippe, um sich in anderen Körpern immer wieder auszutoben und zu kulti-Vi(e)ren.

Mittwoch, 4.Februar 2009

Gespräch mit meinem Vorgesetzten in Nürnberg. Er erzählt von der Seuche, die ihn die Woche zuvor eingesucht hatte, bevor wir zu unseren Themen kommen. Während des Gesprächs versucht man Distanz zu bewahren, um sich nicht doch noch anzustecken, jedoch am Ende verabschiedet man sich mit einem kräftigen Händedruck, an dem der Influenza-Erreger gänzlich in mein Eigentum übergeht. Mit diesem im Gepäck besteige ich den Zug, um nach Stuttgart zurückzufahren.

Donnerstag, 5.Februar 2009

Allgemeines Unwohlsein und Kopfschmerzen, die sich im Laufe des Tages zu Mega-Kopfschmerzen entwickeln. Dabei umklammert eine Riesenkneifzange mit ihren Eisenkrallen meine Stirn und drückt so kräftig zu, dass keine Tablette mehr hilft.  Die Schmerzmittelfraktion Aspirin, Paracethamol und Ibuprofen haben keine Chance. Einzig ein abgedunkelter Raum und Ruhe mindern die Schmerzen etwas. Gegen Abend bekomme ich noch aufdringlichen Besuch von Herrn Husten. Ein trockener Zeitgenosse, der absolut unkalkulierbar sich ins Geschehen mischt und meine Kopfschmerzen so richtig in Schwingung bringt. Ding-Dong machts in meinem Kopf. Und ich geh durch die Hölle, jedenfalls in diesem Moment.

Erbswurschtsuppe

Bei dem Wetter, frisch und kalt, ist eine warme Suppe am Abend, doch richtig erlabend. Da erinnert man sich  auch gerne mal wieder an Omis gute Erbswurstsuppe.

Erbswurst in gelb

Die Erbswurst ist übrigens eines der ersten Fertiggerichte. Geht super einfach und total schnell. Die Wurst setzt sich aus 6 Portionsstücken zusammen, die aus gepressten Erbsenmehl bestehen. Pro Portion zerdrückt man einfach eine Tablette im Topf, rührt ein Viertel kaltes Wasser  rein und lässt es 3 Minuten kochen. Und fertig ist das schnelle Süppchen. Erbswurschtsuppe mit Wienerle und Bauernbrot

Je nach Geschmack und Appetit kann man die Suppe noch mit Wienerle oder Nudeln verfeinern und dazu ein Bauernbrotstück reichen, wie im Bild rechts zu sehen.

Freier Nachmittag

Stunden, die man mehr gearbeitet hat, als die im Vertrag  angegebenen 40 Stunden pro Woche, sind rein freiwillig. Diese Stunden haben nichts zu tun mit Überstunden, die man mit Freizeitausgleich oder Lohnausgleich abgelten könnte. Bei uns gibt es nämlich keine Überstunden. Schade.

Aber ein freier Nachmittag ist schon mal drin. So wie heute. Wochenanfang, und ich hab schon wieder frei.

Das Wilde Leben
Das Wilde Leben

Was macht man an so einem spontanen freien Nachmittag? Na, es sich einfach gut gehen lassen, zum Beispiel mit ein paar Goodies und einem tollen Film, wie  „Das wilde Leben“. So macht Freizeitausgleich beziehungsweise freie Nachmittage dann wieder Spaß.

Zielvereinbarungen

 

Zielvereinbarung

Es ist wieder Zeit und die Mitarbeitergespräche zwecks Zielvereinbarung finden statt. Zielvereinbarungen, die einem zu einer Art Prämie, oder wie es bei uns heißt Incentives, verhelfen und den kleinen Mitarbeiter wieder motiviert zu jeder neuen Zielvorgabe nicken lässt. Für mich ist das nur der Ausgleich für alle die vielen selbstverständlichen Überstunden, die ich letztes Jahr geleistet habe. Früher gabs Freizeitausgleich und  Weihnachtsgeld. Das war ehrlich und fair.

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Ebay-Tag

Sonntags ist Ebay-Tag. Wenn man nicht zu faul ist und die Sonne nicht zu sehr scheint, ist es der beste Tag eine Auktion einzustellen. Wenn nur nicht die lästige Vorbereitungsarbeit wäre. Zunächst einmal sollte man aber gut überlegen, was man versteigern möchte. Es muss es etwas sein, bei dem man hinterher nicht traurig  sein darf, wenn man nicht mehr als 1.-Euro dafür erhält. So wie bei der Bluse, die ich letztes Jahr versteigert habe. Eine sehr elegante Designer-Bluse, ideal für den Silvesterball. Eigentlich hätte ich dafür mindestens 10.-Euro erwartet, aber das Interesse war eben nicht so groß. Sobald ein Gegenstand einen höheren Wert hat, sollte man sich gut überlegen, ob Ebay wirklich die geeignete Plattform dafür ist. Es gibt ja auch Seiten, wie Sperrmüll oder andere Anzeigenmärkte, bei denen man den Preis als Verhandlungsbasis vorgeben kann. Aber bei Ebay etwas mit einem Mindestpreis einzustellen, ist nur sinnvoll, wenn es ein äußerst seltener und sehr beliebter Artiketl ist. Neulich habe ich gesehen, wie ein Sofa, dasselbe habe ich zufällig in doppelter Ausführung bei mir stehen, mit einem Neupreiswert von 500.-Euro, nach 1,5 Jahren Benutzung für 6,57 Euro weggegangen ist. Da hat auch mein Herz geblutet. 

Heute muß und wird es dieser Schrank sein, „Ebay-Tag“ weiterlesen

Waschtag

Samstags ist Waschtag. Die Wäsche ist bereits in Bearbeitung, ich stell mich gleich unter die Dusche und anschließend gehts zu Mister Wash, den Schmutz vom vergangenen Winter mal ordentlich entfernen und auch den Dreck im Innenraum beseitigen lassen.  Schön, wenn man eigentlich nichts selbst  machen muß, außer das nötige Kleingeld zu verdienen, das man für solche Dienstleistungen so braucht.  Na denn mal los.

Hilfreiche Maschinen

Wie schön bequem kann das Leben doch sein, wenn man über die richtigen Maschinen verfügt. Während die Waschmaschine zur Grundausstattung eines jeden Haushaltes gehört sind Roombas und DressMan eher noch unüblich. Dabei gibt es doch nichts schöneres als Samstag morgen auszuschlafen, kurz aus dem Bett zu springen, die Waschmaschine einzuschalten und dem Roomba sein aktuelles Putzgebiet zu definieren. Ihn danach zu aktivieren um dann mit einem frischen Kaffee wieder ins warme Bettchen zu hüpfen. Denn „es saugt und bläst der roomba-mann, wo mutti sonst nur blasen kann“.

Schönen Tag dir.

Bedrängt.

wie man zum Bloggen kommt

Ok,ok ich schreib ja schon. Oh-Mann, der Typ nervt echt.

Ok, ich schreib ja schon den Blog hier. Eigentlich macht mir das ja auch Spaß und vielleicht liests ja jemand da draußen und findet das voll gut, was ich da so schreibe. Und vielleicht schreibt der ja dann mal was an mich und dann schreib ich wieder zurück und dann, ja vielleicht treffen wir uns dann. Na und dann sind wir vielleicht gleich voneinander so fasziniert, dass wir uns wieder treffen und dann gleich nochmal und dann immer wieder, bis wir dann beschließen zusammen zu ziehen und dann leben wir zusammen und dann?

Also was ich gerade in meinem Job alles erlebe, das geht gar nicht. Ich bin ja eigentlich Stewardess oder so, aber die war nicht mehr als Domain frei, da dachte ich „dieDiplomandin“ hört sich ja auch nicht schlecht an und vor allem etwas intelligenter. Also wurde es jetzt eben die Diplomandin. Ich mein, ich könnte ja irgendwo ein Diplom noch nachmachen.