Alice Springs und mehr

Alice Springs

Alice Springs ist eine relative kleine Stadt, wenn man bedenkt, was alles von hier aus abgeht. Es gibt ein Informationscenter, einen Flughafen, ein Hospital mit verschiedenen anderen medizinischen Versorgungszentren, ein paar Shopping Center, die meiner Meinung nach nicht zu vergleichen sind mit den Einkaufscentern in anderen Städten. Aber dafür, dass man hier mitten im Desert ist, bieten sie doch eine breite Auswahl. Daneben gibt es eine Einkaufsstraße, die “Todd Mall” oder einfach nur die Mall genannt, die viele Souvenirläden bietet und ein paar Galerien.

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Es gibt ein paar Parks, eine Library, einen MC, einen Hungry Jack und ein KFC, mehrere Tankstellen, einen Woolworth und ein Coles. Es gibt sehr viele Hotels, Motels und Backpackers, sowie eine schöne Jugendherberge mit einem super schattigen Dorm-Room. Und es gibt massig Ausflugsanbieter.  Zu den Hotels muss ich noch sagen, dass man nur sehr wenige davon online buchen kann. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie nicht unbedingt dem internationalen Standard entsprechen. Besser ist es daher direkt hierher zu fahren und vor Ort sich die Zimmer zuerst anzuschauen und dann zu buchen. Oder man greift eben tief in die Tasche und kann davon ausgehen, dass man ein akzeptables Zimmer bekommt. Wenn ich in dem ChiFleys, Alice Springs Resort, nicht eingecheckt hätte, wäre für mich die beste Alternative auf jeden Fall ein Bett im Dorm der YHA gewesen. Das Nachtleben bietet ein Casino, in der Nähe des Crown Plaza Hotels, mit einem Club daneben, in der Stadt gibt es noch diverse Clubs, die ich allerdings nicht besucht habe.

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Von Coober Pedy nach Alice Springs

Zwei Betthupferl in Coober Pedy

20100202_CooberPedy 093 Vor Begeisterung von dieser ungewöhnlichen Herberge wußte ich nicht mehr was ich zuerst tun sollte. Sollte ich zuerst duschen, zuerst essen oder zuerst noch einkaufen. Zuletzt ging ich genau in dieser Reihenfolge vor, nur umgekehrt. Ich wollte sowieso nur frisches Brot, möglichst Baguette, da ich noch die “Aussie-Dips”, 4 Fertigdipps mit Paprika-, Hummus-, Tzatziki- und Onion-Dipp hatte. Das musste unbedingt weg, da es nur im Kühlschrank wirklich lange haltbar war und je weiter ich ins Landesinnere fuhr, umso wärmer wurde es. Also brauchte ich Brot. Ansonsten stand die Überlegung im Raum, wie es mit ein wenig Whiskey für die vielen Cokes wäre. Zufälligerweise war neben dem Supermarkt (es gibt zwei in Coober Pedy) auch ein Liquer-Shop. Man kann hier Alkoholika nur in separaten Liquer-Shops kaufen. Dort gab es eine große Auswahl, nicht nur an Whiskey-Sorten. „Von Coober Pedy nach Alice Springs“ weiterlesen

Auf dem Weg zum Ayers Rock: 1. Coober Pedy

Endlich ist es soweit. Ich bin mein Problem los (werde ich eventuell am Ende der Reise noch erläutern, was da los war), und ich kann zum Ayers Rock.

Nachdem ich am Sonntag großen Waschtag hatte und gestern ein wenig relaxen war, ging es heute schon sehr früh los. Viele Leute haben mir abgeraten von diesem Unternehmen. Inklusive der Mitarbeiterin im Outdoor-Laden. Aber irgendwas ist da in mir, das mir sagt: Jetzt oder nie. Es gibt eben Dinge im Leben einer Diplomandin, die sie einfach tun muss. Wie zum Beispiel eigenhändig zum Ayers Rock fahren. Also habe ich mich ein wenig schlau gemacht, was man so alles dazu braucht und was alles auf einen zukommen könnte. Neben massig Insekten, Spinnen und Moskitos, könnte der Sprit ausgehen, ein oder mehr Reifen platzen, Aborigines mich überfallen, die Hitze zu groß werden, ich könnte mich verfahren, weil mein Navi ausfällt, plötzliche Regenfälle mir den Weg versperren, Orkane mich von der Straße heben, etc., etc.,, etc.. Seltsamerweise juckt mich das nicht so sehr, wie der Reiz selbst zum Ayers Rock die 2500 Kilometer durchs Outback zu düsen, um zu schauen, was da kommen mag.

20100202_CooberPedy 001 Seit Beginn meiner Reise, denke ich immer wieder daran und nun ist der Moment da, wo ich es entweder in die Tat umsetzen oder für immer sein lassen kann. Aber, wie der eine oder andere Leser schon gesehen hat, bin ich es doch angegangen und habe für heute früh meine innere Uhr auf 5:00Uhr morgens gestellt. Um 5:10Uhr bin ich tatsächlich ganz ohne Bimmeln aufgewacht und hab geduscht, mich angezogen, meine Sachen gepackt. Dann wollte ich noch die Sache aus dem Kühlschrank holen, um schnell zu frühstücken, als mich dieses Ärgernis traf. Irgend so ein Idi hat mir meine Milchpackung in meiner Kühltasche umgeworfen, so dass der Rest voller Milch war. Das kostete mich dann noch mal eine Menge an Zeit, um alles wieder von der Milch zu befreien.

Aber dann gings endlich los. Die Sonne war schon oben und ich bald auf dem Highway. Schnell noch voll getankt und das Navi programmiert, konnte ich endlich diesem Drang freien Lauf lassen. Auf zum Ayers Rock!

 

 

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trip to ayers rock: message #1

Now i’m on the way to the ayers rock. At the moment i’m at the first mc in Port Augusta, about 300km from Adelaide away. my first milestone on my way to the uluru will be Coober Pedy. further 500km. There i will stay for overnight at the motel “Radeka Downunder Underground”. i hope they get my booking last night and i will reach it before the thunderstorms will start.

  • date: 02.02.2010
  • time: 11:00 am (Adelaide time)

IKEA goes Australia und ein bissel Wellness

20100201_Adelaide 002 20100201_Adelaide 006Wenn ich schon um die Ecke wohne, dann erkunde ich natürlich auch mal die Umgebung. So, wie heute. Da bin ich doch glatt auf IKEA gestossen. Damit hätte ich nun überhaupt nicht mehr gerechnet. Also, für alle IKEA-Fans: IKEA gibts nicht auf Neuseeland, aber es gibt IKEA zweimal in Australien. Und das eine Mal ist eben hier in Adelaide, direkt am Flughafen. Einfach Richtung Airport fahren oder im Navi “Sir-Richard-Williams-Ave” eingeben.

Außerdem gibt es hier auch ein großes Outlet-Center mit dem besten Nagelstudio, das ich bisher kennengelernt habe.Hier habe ich mir zur Feier des Tages eine Pedicure zukommen lassen. Dazu gabs Massage auf dem Massagesessel (hab mir die Programme selbst zusammengestellt) und eine Beinmassage. War einfach super angenehm. Der Spass kostete dann gerade mal 30 AUD, also umgerechnet ca, 20.- Euro mit Lack nach Wahl.

Campingfreuden

Jetzt bin ich meinem Ziel, dem Ayers Rock, ein kleines Stück näher gekommen, aber leider muss ich nun hier wieder verweilen. Wie lange, das weiß ich noch nicht. Aber ich habe mir vorsichtshalber mal den besten und am schönsten gelegenen Campingplatz von Adelaide ausgesucht. Er hat sogar einige Auszeichnungen erhalten. Und er ist wirklich einmalig schön, der Camping am West Beach von Adelaide. „Campingfreuden“ weiterlesen

Abenteuerlust und Hitzegrade

Der Morgen danach

Mitten in der Nacht, oder genauer gesagt um halb sechs in der Früh, wurde ich von einem ohrenbetäubenden Fahrzeuglärm geweckt. Als ich hinten zum CC rausschaute, stand direkt hinter mir hinter dem Gatterzaun, vor dem ich in der Nacht geparkt hatte, ein irre großer LKW mit silberner Schnauze und hupte unüberhörbar. Ich reagierte sofort und hüpfte nach vorn hinters Lenkrad, startete schnell den Motor und fuhr zur Seite. Natürlich wunderte ich mich, wo um Himmelswillen der Laster her kam und wo die Typen herkamen, die den fuhren. Weit und breit sah ich kein Haus, nichts. Vielleicht hatten die schon vor mir hinter dem Zaun geparkt. Wie auch immer. Der eine klopfte dann nochmal bei mir ans Fenster und bedankte sich mit einem breiten Grinsen. Ich grinste zurück und als die Höllenmaschine weg war, legte ich mich nochmal hin und schlief weiter bis nach acht. Da weckte mich dann das Geschrei der Vögel. Also Vögel gibts hier, die habe ich noch nie gesehen. Sehen eigentlich alle aus wie Papageienarten. Auf dem Weg zum Highway kam ich noch durch den Ort, der um die Zeit wie eine Geisterstadt wirkte. Da wehte nur ein leichtes Lüftchen die Strohhalme durch die Straße und die Sonne gab schon ordentlich Gas. So wie ich dann auch.

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Zweiter Tag in Australien

One night in Sydney

20100119_Sydney 011 Am Morgen durfte ich das Frühstücksbuffet plündern, da ich am Vortag mich über die miserable Aussicht von meinem Zimmer aus beschwert hatte.  Eigentlich hatte ich nämlich ein Zimmer mit Blick auf den Hafen oder auf die City reserviert und bekommen habe ich dann ein Zimmer mit zwei Queenbetten und Aussicht auf andere alte Bürogebäude, was mich etwas betrübte. Da der Kühlschrank auch noch leckte, beschwerte ich mich. Da aber alle Zimmer ausgebucht waren, bot man mir zum Trost das “free” Frühstück an. Kam  mir gerade recht. Hätte immer hin auch wieder 15.-AUD gekostet. „Zweiter Tag in Australien“ weiterlesen

Sydney

Landeanflug

20100119_Sydney 003 20100119_Sydney 006 Der Flug nach Sydney war sehr angenehm, ebenso die Landung. In Sydney lies ich mich von einem Shuttle der Firma KST für 15 AUD, ca. 10.- Euro, zum Hotel kutschieren. Als ich mein Zimmer im Hotel inspizierte war es schon halb sechs Uhr abends. Aber da ich wahrscheinlich nur diesen einen Abend haben werde, um Sydney von der City her kennenzulernen, musste ich mich beeilen. Schnell frisch gemacht und los gings. Klasse war, dass das Hotel genau an der Ecke zum Hyde Park lag. So konnte ich von dort aus alles zu Fuß erreichen. Da es schon so spät war, wurde es auch schnell dunkel, aber in Sydney war trotzdem noch eine Menge los.

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Lifesaver’s Day und Narrabeen

Hatte ich schon erwähnt, dass Collaroy ein super Ausgangspunkt für Strandwanderungen ist? Nachdem ich die letzten Tage immer nach rechts gelaufen bzw. gefahren bin, war mir heute an meinem letzten Tag mal danach zum linken Ende zu spazieren.

20091212_Collaroy 001_thumbAber zuvor sah ich den muskulösen Lifesavern beim Training am Strand zu. Nicht ohne, was die da zu ihrem Besten geben müssen. Der Parkour, den die Jungs zu bewältigen hatten, startete am Strand mit einer Runde laufen, anschließend ins Wasser, um dort ungefähr 400 Meter um zwei platzierte Bojen  zu kraulen. Dann wieder eine Runde an Land laufen, dann mit dem Surfboard um die beiden Bojen herum, dann nochmal eine Runde laufen und zuletzt mit dem Kajak um die beiden Bojen. Das alles bei über 30 Grad im Schatten und auf Zeit. „Lifesaver’s Day und Narrabeen“ weiterlesen