Tag am Meer

Eigentlich wollte ich heute einen Ausflug nach Sydney unternehmen. Aber durch Blogschreiben, Skypen und Surfen wurde es immer später und so beschloss ich spontan einen Tag am Meer zu verbringen. Schließlich waren die drei Tage hier von mir als reine Erholung- und Akklimatisierungsphase vorgesehen. Als ich dann nach draußen kam, schien die Sonne, als ob mir Australien nun endlich zeigen wollte, wo ich hier bin.  Nach den beiden trüben Tagen war dies auch wirklich an der Zeit.

Also spazierte ich die Straße entlang bis ans Ende von Collaroy, wo ich am Vortag vor dem Golfplatz einen schönen Strand aus der Ferne gesehen hatte. Die Fisherman’s Beach ist eine schöne breite Bucht mit einem herrlichen, flach abfallenden Sandstrand, an dem es sich heute äußerst angenehm baden lies. Keine Brandung oder Strömung, sondern nur ein leises Lüftchen und glasklares, angenehm warmes Wasser. Am Strand lagen vereinzelt ein paar Leute, aber jeder hatte ca. einen halben Quadratkilometer Platz. Nur der Strand, die Möwen und das Meeresrauschen. Blubber, blubber,.. Ja, so war das heute. Einfach genial. Und außer einem kleinen Sonnenbrand, nehme ich damit eine wunderbare Erinnerung an Sydney mit und freue mich schon, wenn ich nächstes Jahr (in ca. 1,5 Monaten) wiederkomme, um mir den Rest von Australien anzusehen.

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Fotos, Shopping, Stromausfall

Heute früh zog es mich gleich nach dem ersten (Internet)Surf-Gang wieder ans Meer, wo ich ein paar Fotos von dem Meeresgetier und den Pflanzen dort machen konnte.

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Gegen Mittag nieselte es von oben herab, was mich dazu bewog, die nächstgelegene Mall aufzusuchen.

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Anreise

Jetzt geht’s los

Nachdem ich die letzte Nacht meinen Koffer ungefähr 100 mal ein- und wieder ausgepackt habe, um irgendwann nachts um halb zwei frustriert festzustellen, dass der Koffer einfach nicht größer werden will, habe ich mich schließlich damit abgefunden, dass ich die Hälfte meiner Kosmetikartikel nicht mitnehmen kann. Dabei wären sie wirklich wichtig gewesen. Aber was solls. Ich muss im Outback nicht unbedingt nach Parfüm riechen und brauche dort auch keine Tages- und Nachtcreme. Wozu auch eine Flasche Desinfektionsmittel mitnehmen. Obwohl es schon besser ist, immer eine Flasche dabei zu haben. Wenn ich nämlich kein Desinfektionsmittel dabei habe, brauche ich garantiert welches.Wobei es jedes Mal eine Herausforderung ist, genau das Desinfektionsmittel aus den Angeboten in den Apotheken bzw. Drugstores herauszufinden, das nicht brennt, wenn man damit handtellergroße Schürfwunden (die passieren einfach, wenn man auf Felsen herum kraxelt) säubern muss. Egal, kann man alles auch dort kaufen. Kostet nur eben wieder zusätzlich Geld.

Nach der kurzen Nacht ging es dann heute Mittag mit unserem hauseigenen Flughafenshuttle (mit meinem Mitbewohner als Fahrer) los. Extra früh gestartet, blieb natürlich der erwartete Stau komplett aus, so dass wir die Zeit am Flughafen damit verbrachten, das zum Abflugterminal am nächsten liegende Parkhaus zu ermitteln. Dort lies er mich sodann zurück, wo ich nun sitze, bei einem Liter Coke und auf den Abflug warte. Neben mir hat sich schon die erste Reisegruppe enttarnt, als sie sich für ein Gruppenfoto aufstellten. Vier Burschen im besten Alter auf ihrer “5 weeks Chaos-tour 2009/2010”. Haben sich extra T-Shirts drucken lassen, wo auf der Rückseite die Route abgebildet ist. So, wie es ausschaut, wollen die vier Australien entdecken und planen einen Zickzackkurs quer durch den Kontinent. Ansonsten befinden sich hier eine Menge Passagiere mit Ziel Seoul, mein erstes Etappenziel.

Mal zusammenpacken, jetzt gehts gleich los. „Anreise“ weiterlesen

Countdown 8/14

Ich packe meinen Koffer…

Was nimmt man eigentlich alles mit und vor allem in welchem Behälter, wenn man für 3 Monate verreist? Wäsche für jeden Tag ?2 Jeans pro Woche? Ein T-Shirt pro Tag ? Das geht wohl schlecht. Aber so der 7 Tage-Typ bin ich nun auch nicht. Koffer oder Rucksack? Handtücher, Bettzeug,  Duschgel, oh-je. Was macht wirklich Sinn? Eigentlich die schwierigste Frage bisher, denn wenn ich das Falsche einpacke, leide ich die nächsten 3 Monate darunter. Es gibt genügend Checklisten im Internet, die einem dabei helfen. Aber auch hier werden viel zu viel Dinge, meiner Meinung nach, eingepackt. Ein kleiner Brainstorm zum Thema „Packen“. Was mir wirklich wichtig ist, sind diese 12 Punkte: „Countdown 8/14“ weiterlesen

Countdown 5/14

Campersuche

Anscheinend gibt es in Australien und Neuseeland Campervermieter und -vermittler wie Sand am Meer. Jedenfalls reicht es „Camper nz“ oder „Camper Au“ bei Google einzugeben und man hat die Qual der Wahl. Wenn man sich dann noch nie für  Wohnmobile interessiert hat, ist es zunächst schwierig, das genaue Augenmerk für sich zu finden. Es gibt soviele Anbieter mit so vielen verschiedenen Modellen, die alle ähnlich sind, aber nicht unbedingt gleich und praktisch. Ich weiß jetzt auch noch nicht, ob ich die richtigen für mich gebucht hab. Jeder hat da andere Ansprüche an Komfort, Qualität und Ausstattung. Nicht vergessen sollte man auch die Konditionen, die die einzelnen Vermittler haben. „Countdown 5/14“ weiterlesen

Countdown 4/14

escaperentalsDie SLAB-Frage

In der nächsten Phase stellte ich mir die Frage, wo ich unterwegs übernachten könnte und wie ich mich fortbewegen wollte. Da Einzelzimmer in Hotels oder Hostels auf Dauer preislich gesehen nicht in mein Reisebudget passen würden, kamen nur noch Unterkünfte in Frage, wie etwa:

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Countdown 3/14

Lebe deinen Traum

Viele Menschen haben Träume, die sie aus verschiedenen Gründen nicht verwirklichen. Aber am häufigsten stellen Angst und Hoffnung die Hindernisse dar, die es gilt zu überwinden. Angst davor, dass man einen Fehler begeht oder Angst davor den Traum nicht so realisieren zu können, wie man ihn sich immer vorgestellt hat. Weil die Umsetzung des Traumes zuviel Kraft kosten könnte. Weil man ein Risiko eingehen muß, eine Investition, die ein Fehler sein könnte. Und jeder Traum stellt eine Hoffnung dar. Hoffnung auf etwas Erlösendes oder auf eine Erfüllung. Angst und Hoffnung können große Hindernisse sein, wenn es darum geht, die eigenen Träume und Wünsche zu realisieren. Und genau deshalb habe ich mir vor zwei Monaten gesagt: Jetzt oder nie! „Countdown 3/14“ weiterlesen