Innen- und Außencheck über Silvester

Coromandel Ade

20091230_CoromandelADE 012 20091230_CoromandelADE 009 Vom Hot Water Beach bin ich noch vor Silvester wieder ins Motel nach Auckland geflüchtet, weil mir das Party-People-Volk dort auf den Keks ging. Das hatte nichts mehr mit der Idylle vom Hot Water Beach zu tun. Eigentlich hatte mir der gesamte Campingplatz schon nach ein paar Tagen nicht mehr gefallen. Hauptsächlich wegen der Massenabfertigung dort. Der Platz hatte keinen Flair, die Duschen waren im Dauerdreckzustand, der Müll häufte sich, das Personal war voll gestresst und schnauzte die Campingplatzgäste an, der Internetzugang wurde mir auf Dauer auch einfach zu teuer, etc.. Wenn mans ändern kann, wieso nicht. Das Motel in Auckland hatte ein super Angebot über Silvester, so dass das Deluxe Studio schnell gebucht war. Außerdem wollte ich bei der Autovermietung den Camper nochmal durchchecken lassen, bevor ich auf die Südinsel übersiedelte. Noch am 30.Dezember düste ich also nach Auckland.

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Der Weg und das Ziel

Neben den Flügen, dem Camper und dem Hostel in Sydney war auch der Campingplatz am Hot Water Beach von mir bereits von Deutschland aus vorgebucht. Wegen der Feiertage wollte ich nicht das Risiko eingehen mich mit irgendeinem Campingplatz begnügen zu müssen, auf dem noch eine Lücke frei ist. Die meisten Neuseeländer gehen gerne campen und das vor allem an Weihnachten, wenn hier Hochsommer ist. Beliebte Ziele sind dann bereits Monate im voraus ausgebucht, so wie man in Mount Manganui bereits sehen konnte.  Auch hier war beinahe schon alles ausgebucht, aber ich habe noch ein Plätzchen ergattert.

20091223_HWB 031 20091223_HWB 033 Ich hatte schon Sorge, dass ich wieder 190 Kilometer nur Kurven vor mir habe. Aber dem war nicht so. Es war eine sehr angenehme, größtenteils geradlinige Fahrt, die nur durch das schlechte Wetter beeinträchtig wurde. So ging es mit Prasselregen in Auckland heute Vormittag los, durch Orkanböen weiter, dann wieder bewölkt weiter und erst hinter Tairua, also kurz vor dem Hot Water Beach, wurde es wieder freundlicher, der Himmel blauer und die Temperaturen sommerlicher. Schließlich dauerte die Fahrt doch nicht so lang und ich war schon am frühen Nachmittag hier. Auf den ersten Blick sah der Campingplatz jedoch eher so aus, als wenn er noch im Bau wäre. Und so ist es wohl auch. Dafür ist hier alles nigelnagelneu. Nicht nur die Plätze, sondern auch die Gebäude, die gesamte Einrichtung, einfach alles. Als ich ankam, waren auch noch sehr wenige Campinggäste anwesend, so dass ich alles ungehindert erkunden konnte. Nachdem ich die Einrichtungen angeschaut hatte, machte ich mich zu Fuß auf zum besagten Hot Water Beach.