Kauaeranga Valley

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Das Kauaeranga Valley ist eine Schneise eingebettet im südlichen Teil des Coromandel Peninsula Forest Parks und ist vor allem für seine Rata-, Rimu- und Kauri-Baumbestände bekannt. Die Gravel Road bringt Fahrzeuge bis zum Fuße des Table Mountains. Ab hier führen dann nur noch Wanderpfade durch das Valley hoch zu den Pinnacles, die mit knapp 760m zwar nicht besonders hoch sind, jedoch hoch genug, um einen wunderschönen Ausblick auf das Valley zu bieten. Es heißt auch, dass hier die schönsten Wanderwege von ganz Coromandel zu finden sind. Die Pinnacles Hut ist übrigens die einzige DOC-Hütte, die es auf Coromandel gibt. Bei Vorausbuchung kann man dort für ca. 8 Euro übernachten.  Es gibt noch ein Basecamp in der Nähe des Hydro Camp in über 700m Höhe, das aus einer weichen geebneten Wiese und einem Toilettenhäuschen besteht. Der Billygoat Circuit-Wanderweg führt durch die Geschichte der Billygoat Tramline, die irgendwann um 1880 von Holzfällern entwickelt wurde, um die riesigen Kauri-Bäume zu fällen, in den Billygoat-Basins zu reinigen, in transportable Teile zu spalten und mittels maschinenbetriebenen Seilwinden aus den Wäldern zum Fluß hinab zu transportieren. Dazu errichteten sie eigens eine kilometerlange Gleislinie, auf der die Transportwägen von maschinenbetriebenen Seilwinden hin und her gezogen werden konnten.

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Kauaeranga Valley

20091227_Thames 063 Die Fahrt von Coromandel nach Thames war so schön, dass ich vor lauter Stopps nicht sonderlich schnell vorwärts kam und am Abend noch Meilen von dem Campingplatz am Hot Water Beach entfernt war. Kurz hinter Thames suchte ich daher nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Am DOC-Schild Richtung Kauaeranga Valley brauste ich zunächst vorbei und bremste aber dann doch noch schnell ab, um dann umzudrehen und dem Schild zu folgen. Kurz nach dem Abzweig kam ein großer Parkplatz und da ich mittlerweile schon wieder hungrig war, beschloss ich zunächst eine kurze Rast einzulegen und in dem vom DOC downgeloadeten PDF nach geeigneten Campingplätzen zu suchen. Es waren 6 verschiedenen Campingplätze in dem Valley verzeichnet und ich überlegte kurz, ob ich schon wieder einen solchen unbefestigten Weg in Kauf nehmen wollte. Aber dann dachte ich, dass die DOC-Plätze bisher die schönsten waren, jedenfalls von der Lage her, dass sie zudem sehr günstig waren und der Blick in Richtung sehr viel versprechend war, dass ich nicht widerstehen konnte und bereit war, die grauslich holprige Straße in Kauf zu nehmen. Die ersten 6 km waren noch recht gut zu fahren, dann aber begann wieder diese Gravel Road. Unbefestigte Straße mit groben, teilweise spitzigen, losen Steinen. Hinzu kam noch, dass der Weg sich zur Mitte hin stark aufwölbte, so dass man, wenn man nicht direkt in der Mitte fuhr, eine starke Schräglage einnahm.Aber ich wollte unbedingt das Visitor Center zumindest erreichen.
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