Regen, Shopping und Rotorua

20091412_Ambury 008 Die  Nacht war einfach klasse, denn ich habe seit meiner Abreise von Deutschland endlich mal wieder tief und fest geschlafen. So eine Ruhe hatte ich mir die ganze Zeit gewünscht. Geweckt wurde ich allerdings dann gegen halb acht vom Regen. Regen, der immer stärker wurde. Nach kurzer Überlegung beschloss ich, die Wiese zu verlassen und meinen Camper auf den Parkplatz in der Nähe des Badehäuschen abzustellen. Irgendwie kam mir in den Sinn, der Regen könnte so lange andauern, bis er die Wiese aufgeweicht hat. Und ich würde dann mit dem Camper nicht mehr so einfach rausfahren können. Ich stand nur ein paar Minuten auf dem Parkplatz, als die letzten Regentropfen auf den Boden fielen und die Sonne wieder mit voller Kraft durch die Wolken drang. So schnell gehts hier wohl mit dem Regen. Auch gut.

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Sheepsafari im Ambury Regional Park

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Nach der kurzen Nacht, chauffierte mich der nette Portier vom Best Western direkt zur Autovermietung, wo ich endlich mein SLAB-Mobil in Empfang nehmen konnte. Es sieht genauso aus, wie im Internet präsentiert und ist meiner Meinung nach ideal für eine Person. Zwei hätten sicherlich auch bequem darin Platz. Sogar eine Bettmöglichkeit unterm Dach ist gegeben. Nach einem kurzen Außencheck fielen mir die 3 ziemlich abgefahrenen Reifen auf, so dass ich auf ein anderes Fahrzeug bestand. Zufälligerweise war der Mitarbeiter selbst Deutscher und hatte Verständnis. Der Austausch lief problemlos und ich bekam ein Fahrzeug mit neueren Reifen. Der Mitarbeiter erklärte mir dann noch wo man Benzin nachfüllt und wie man das Bett aufbaut. Auf meine Anfrage wo es denn in der Nähe einen Campingplatz gäbe, überlegte er kurz und empfahl mir dann den Ambury Regional Park, der auch eine Camping-Möglichkeit anbieten würde. Wäre sehr idyllisch gelegen und ganz in der Nähe. Angesichts der Zeitumstellung, der letzten kurzen Nacht und der Aufregung zwecks Linksverkehr, neues Fahrzeug, ungewohnte Fahrzeugart, etc., klang das in meinen Ohren wie die Erlösung. „Sheepsafari im Ambury Regional Park“ weiterlesen

Eifriges Bienchen

Seit einigen Tagen, oder sind es schon Wochen, schwirrt eine Biene um den Holzstuhl, den ich seit Februar auf dem Balkon stehen habe. Nun ist mir aufgefallen, dass sie sich gerne an der Unterseite aufhält. Beim genaueren Hinsehen habe ich heute entdeckt, dass an der Unterseite des Stuhlrahmens zwei Dübellöcher gebohrt sind, die sich das Bienchen für ihre Brut bereits zu nutze gemacht hat.

Offensichtlich handelt es sich um eine so genannte „Holzbiene“, eine der solitären Bienen, die alleine leben und ihr Nest röhrenartig anlegen. Dabei sucht sie sich eben so einen Hohlraum, wie ihn mein Stuhl bietet. Und dann gehts los, wie bei Brehms Tierleben so schön beschrieben wird:

Holzbienennest
Holzbienennest

In den unteren Theil wird nun Honig mit Blütenstaub vermischt in einer ganz bestimmten Menge eingetragen, ein Ei darauf gelegt und etwa in der Höhe, welche der Dicke des Rohrs gleichkommt, ein Deckel aus koncentrischen Ringen von gekneteten Sägespänen aufgesetzt. Die erste Zelle ist geschlossen und damit der Boden für die zweite, höher liegende, gewonnen. Diese bekommt eine gleiche Futtermenge und wieder ein Ei.

Quelle: http://www.zeno.org – Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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