Wind, Sturm und Überschwemmung

Aus Fish&Chips wurden Hamburger und Salat, die es kostenlos an einem Aktionsstand am Beach gab. Kleine Marketing-Kampagne für einen Soßenhersteller namens ETA. Die Aktion lautete ETA Summer BBQ. Man konnte wählen zwischen einer Grillwurst und einem Burger. Soßen gabs in verschiedenen Varianten zur Auswahl. Der Salat war spitze. Leider war die Qualität der Internetverbindung bei der kleinen Bibliothek nicht so spitze, so dass mir meine Sicherung nicht vollständig gelang. Aber das Wichtigste konnte ich dort erledigen. Erst gegen 13:00Uhr bin ich dann von Nelson los gekommen und strebte als erstes Ziel Westport am Meer an. Schon in Nelson war das Wetter nicht so gut und ich dachte, wenn ich in Richtung Westküste fahre, würde es mit Sicherheit am Nachmittag besser werden, doch es wurde immer schlechter.

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Nelson, Abel Tasman und Cook

Als der Holländer Abel Tasman Nelson mit seinem Schiff entdeckte hörte er Rufe vom Festland Neuseelands. Da er dachte, es wären Begeisterungsrufe sendete er ein Beiboot mit einer kleinen Besatzung aus, die Kontakt zu den Bewohner aufnehmen sollten. Jedoch waren es keine Begeisterungsrufe, die die Maori dort riefen, sondern Kampfgeschrei. 4 Leute der Mannschaft in dem Boot wurden sofort getötet. Als Folge zog Tasman ab, ohne je einen Fuß auf Neuseeland gesetzt zu haben. Später kam James Cook nochmal vorbei und bekam mit britischer Unterstützung die Maori, sowie deren Land in den Griff.

20100102_Nelson 00120100102_Nelson 006 Als ich in Nelson ankam, rief niemand und ich konnte auch problemlos die Stadt betreten.

Zuerst suchte ich wie immer das i-Site auf, um Infos zu Übernachtungsmöglichkeiten zu erhalten, dann suchte ich diese. Nach einigen Runden in der kleinen Stadt, fand ich schließlich den Zugang zum größten Campingplatz Neuseelands am Tahunanui Beach. So bezeichnete die Mitarbeiterin des i-Sites jedenfalls den Platz. Er war tatsächlich riesig und hatte sogar einen Minigolfplatz. Die kleinen Flugzeuge, die jede Stunde von Nelson aus starten, und direkt über den Campingplatz flogen, machten zwar einen Höllenlärm, aber bei meinem Schlafnachholbedürfnis war mir das egal. Ich stellte meinen Camper ab, begrüßte kurz meine Nachbarn, ein Rentnerehepaar aus Christchurch, zog die Vorhänge zu und fiel in einen Tiefschlaf. Am späten Nachmittag wachte ich auf und war wieder zu einer einigermaßen normalen Konversation fähig.

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