Genetik des Schweine-Grippenerregers

DNA

DNA

Kanadische Wissenschaftler gaben gestern bekannt, dass sie den Erreger der Schweinegrippe entschlüsselt haben. Mit den genetischen Informationen kann nun auch der Ursprung, die Ausbreitung und Veränderung des Virus erforscht werden, um damit die Basisinformationen für die Entwicklung eines geeigneten Impfstoffes zu sammeln.

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Schwein müsste man sein

Impfserum

Impfserum

… dann könnte man sich einfach impfen lassen. Denn während es für die Viecher ein Impfserum gibt, konnte für den Menschen bis jetzt noch kein wirksames Mittel gegen die neue Grippeart entwickelt werden.

Die Schweine-Grippe, swine flu, Amerikanische Grippe, Neue Grippe, oder wie man sie auch nennen mag, ist in erster Linie einmal eine Grippe. Sie wird durch Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragen. Auch die Symptome sind der gewöhnlichen Grippe sehr ähnlich: Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden. Die Inkubationszeit beträgt 2 bis maximal 5 Tage, wobei man den Virus bereits ab dem 2.Tag unbewußt weitergeben kann. 

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Alarmstufe 4

Laut WHO ist die Infektion am Fortschreiten: Mittlerweile wurden 40 Infektionen in den USA, mehr als 140 Grippetote  und über 1600 Infektionen in Mexico, 6 Infizierte in Canada und in Spanien eine erkrankte Person verzeichnet. Damit ist das Ausmaß einer Pandemie zwar noch nicht erreicht, aber immerhin schon die „Pandemie-Phase 4“.

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Schweine-Grippe

Virusträger

Virusträger

Die Zahl der Infektionen wächst stetig an. In Mexiko sind es mittlerweile mehr als 1000, in den USA inzwischen über 20, in Neuseeland schon 10, in Kanada bereits 6 Personen und auch in Spanien gibt es inzwischen Meldungen von Personen, die den Erreger in sich tragen. Auch wenn der Virus bei den meisten Erkrankten nur leichte Ausprägungen zeigt, so gibt es in Mexiko schon 81 Tote. Durch Reisende kann die Krankheit zudem schnell in weitere Länder getragen werden. Man kann also derzeit nur anhand der Meldungen, die in den Krankheitszentren registriert werden, ein ungefähres Ausmaß abschätzen. Die Weltgesundheitsorganisation, WHO, spricht von einem ernstzunehmenden Ausbruch.
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Virenscanner

Nachdem ich nun meine Krankheit zu 90% hinter mich gebracht habe, kann ich mich mit der Verhütung solcher beschäftigen. Spontan fallen mir hier diese Maßnahmen ein:

  1. Grippe-Impfung
  2. Handschuhe
  3. Desinfektionsspray
  4. Virenscanner

Die Grippe-Impfung kommt erst in Frage, wenn ich komplett Virenfrei bin. Und das dauert sicherlich noch eine Weile. Aber den Gedanken, Lederhandschuhe zu besorgen, hatte ich schon öfters. Das werde ich also zuerst erledigen. Dann versuche ich mir anzugewöhnen, diese auch zu tragen. Problematisch wird es nur bei der Arbeit. Mit Lederhandschuhen da aufzutauchen, würde den Eindruck erwecken, dass ich Fingerabdrücke vermeiden wollte, warum auch immer. Außerdem schreibt es sich sehr schlecht mit Handschuhen. Da bräuchte man also eine Alternative. Vielleicht ein Desinfektionsspray. Es kommt eben immer wieder mal vor, dass ein verschnupfter Kollege bei einem in die Tasten haut oder die Maus verwendet, nachdem er sich eine Weile an der Nase rumgefummelt hat.  

Und für daheim wäre sicherlich ein Virenscanner praktisch. Der Scanner erkennt alle Viren, die sich an einen geheftet haben, meldet wo und welche Viren-Typen das sind und beseitigt diese sofort.

Naja, vielleicht entwickelt das mal jemand.

Paracethamol oder Influenza Teil III

Samstag, 7.Februar 2009

Paracethamol ist alle und der Kühlschrank ist auch leer. Also mal nicht faul sein und den Einkaufskorb geschwungen. Auf Anraten von lieben Freunden kaufe ich ein Suppenhuhn und Suppengrün. Vielleicht hilft das ja gegen diese Illusion. Und ganz viel frisches Obst: Clementinen, Orangen, Kiwis, Erdbeeren, Melone, Bananen und vorsichtshalber noch 2,5 Kilo Äpfel. 

Während ich mit meinen Krankheitssymptomen kämpfe, kocht das Suppenhuhn nach Mutters Rezept. Schmeckt nicht schlecht, ist aber ganz schön fettig. Die Suppe tut gut, aber die Symptome sind immer noch da. Der Husten wird energischer und entwickelt sich zu einem Würg-Reizhusten. Einfach widerlich. Zu diesen Symptomen gesellt sich, last-but-not-least, ein lästiger Schnupfen. Ich stelle einen Vergleich auf, mit welchen Nasenreinigungsmöglichkeiten ich am günstigsten fahre und stelle folgende Platzierung fest:

  1. Toilettenpapier
  2. Taschentücher
  3. Kosmetiktücher
  4. Küchentücher

Die Nacht von Samstag auf Sonntag ist relativ schlaflos. Entweder läuft die Nase oder der Husten zwingt mich zum Aufbäumen. Ganz schön anstrengend so eine Influenza. „Paracethamol oder Influenza Teil III“ weiterlesen

Influenza Teil I/III

Hustende Mitreisende, Kalt-Warm-Duschen beim Betreten und Verlassen von Gebäuden, gemeinsame Berührungspunkte, wie Halteknopf in Aufzügen, an Geländern, in öffentlichen Verkehrsmitteln, und viele andere Übertragungsmöglichkeiten sucht sich die Influenza, allgemein bekannt als Grippe, um sich in anderen Körpern immer wieder auszutoben und zu kulti-Vi(e)ren.

Mittwoch, 4.Februar 2009

Gespräch mit meinem Vorgesetzten in Nürnberg. Er erzählt von der Seuche, die ihn die Woche zuvor eingesucht hatte, bevor wir zu unseren Themen kommen. Während des Gesprächs versucht man Distanz zu bewahren, um sich nicht doch noch anzustecken, jedoch am Ende verabschiedet man sich mit einem kräftigen Händedruck, an dem der Influenza-Erreger gänzlich in mein Eigentum übergeht. Mit diesem im Gepäck besteige ich den Zug, um nach Stuttgart zurückzufahren.

Donnerstag, 5.Februar 2009

Allgemeines Unwohlsein und Kopfschmerzen, die sich im Laufe des Tages zu Mega-Kopfschmerzen entwickeln. Dabei umklammert eine Riesenkneifzange mit ihren Eisenkrallen meine Stirn und drückt so kräftig zu, dass keine Tablette mehr hilft.  Die Schmerzmittelfraktion Aspirin, Paracethamol und Ibuprofen haben keine Chance. Einzig ein abgedunkelter Raum und Ruhe mindern die Schmerzen etwas. Gegen Abend bekomme ich noch aufdringlichen Besuch von Herrn Husten. Ein trockener Zeitgenosse, der absolut unkalkulierbar sich ins Geschehen mischt und meine Kopfschmerzen so richtig in Schwingung bringt. Ding-Dong machts in meinem Kopf. Und ich geh durch die Hölle, jedenfalls in diesem Moment.